Sie hebt hervor, dass sich das Wachstumstempo der einzelnen
Mitgliedsländer
weiter angeglichen hat und die OECD-Staaten auch künftig von der
hohen Dynamik in
vielen Schwellenländern und günstigen Bedingungen an den
internationalen
Finanzmärkten profitieren werden. Für alle dreißig OECD-Länder
zusammen wird das
wirtschaftliche Wachstum auf real 2,7 % in diesem wie auch im
nächsten Jahr
geschätzt.
Für Deutschland hat die OECD ihre Wachstumsprognose erheblich
erhöht. Sie
erwartet ein Wirtschaftswachstum von 2,8 % (kalenderbereinigt:
2,9 %) für dieses
Jahr und von 2,5 % (kalenderbereinigt: 2,2 %) im nächsten Jahr. Mit
ihren
Prognosen liegt die OECD über den Projektionen der Bundesregierung
(2,3 % bzw.
2,4 %). Das deutsche Wachstum liegt damit leicht über dem
OECD-Durchschnitt. Im
G7-Vergleich ist Deutschland sogar die Wachstumslokomotive.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: "Es
freut mich
sehr, wie kräftig unsere Wirtschaft wächst und wie deutlich die
Arbeitslosigkeit
zurückgeht. Die OECD bestätigt in ihrem Wirtschaftsausblick den
klaren Erfolg
unserer Wirtschafts- und Finanzpolitik. Unsere Unternehmen werden
weiterhin mit
einem kräftigen Rückenwind der Weltwirtschaft rechnen können. Unsere
Verbraucher
werden zunehmend von den besseren Einkommens- und
Beschäftigungsperspektiven
profitieren. Auch unsere Erfolge bei der Konsolidierung der
öffentlichen
Haushalte werden von der OECD gewürdigt. Wir müssen diese günstigen
Umstände
nutzen, um weitere Reformen voranzutreiben. Ich stimme mit der OECD
überein, dass
wir die Langzeitarbeitslosigkeit weiter abbauen, Ausgabendisziplin
wahren und
mehr Wettbewerb auf den Waren- und Dienstleistungsmärkten schaffen
müssen. So
werden wir den privaten Verbrauch zusätzlich stärken und die
langfristigen
Wachstumsaussichten in Deutschland erheblich verbessern können."
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